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Schleppen oder Abschleppen – Ein wichtiger Unterschied

Können Sie zwischen Schleppen und Abschleppen differenzieren? Noch bevor Sie die Haken anlegen, sollten Sie diesen kleinen, aber feinen Unterschied unbedingt kennen. Denn wer schleppt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wer dies weiß, spart im Fall der Fälle nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Wir von Hübl GmbH & Co KG machen Sie auf mögliche Fallstricke aufmerksam.

Wann wird abgeschleppt?

Zentral bei der Definition des Begriffs Abschleppen ist der sogenannte Nothilfegedanke. Von Abschleppen ist nur dann die Rede, wenn ein betriebsunfähig gewordenes Kraftfahrzeug bis zur nächsten geeigneten Stelle, beispielsweise zum Parkplatz oder Werkstatt, bewegt wird. Als betriebsunfähig gilt ein Fahrzeug, wenn dessen Mängel die Verkehrssicherheit gefährden oder es sich nicht mehr fahren lässt. Es muss somit eine technische Notlage vorliegen, die durch das Abschleppen behoben werden kann. Ein Abschleppdienst kann jedoch ebenfalls in bestimmten Fällen gerufen werden, wenn ein Auto falsch parkt. Beim ordnungsgemäßen Abschleppen sind zudem weitere Aspekte zu berücksichtigen. Dazu gehören folgende:

  • Warnblinklicht anschalten
  • Abschleppseil mit farbiger Fahne kennzeichnen
  • Nicht schneller als 40 km/h fahren

Wann wird geschleppt?

Im Umkehrschluss liegt ordnungswidriges Schleppen vor, wenn ein betriebsfähiges Fahrzeug fortbewegt oder ein betriebsunfähiges über längere Strecken gezogen wird. Ausnahmen gelten hier nur mit entsprechenden Sondergenehmigungen. In der Straßenverkehr-Zulassungs-Ordnung ist festgelegt, dass Kraftfahrzeuge nicht als Anhänger betrieben werden dürfen. Das Aufladen eines Fahrzeugs durch einen Abschlepper gilt somit nicht als Schleppen. Wenn Ihr Wagen einen Defekt aufweist, können Sie einen Abschleppdienst engagieren, der die Gesetze kennt und ein korrektes Abschleppen sicherstellt.